© 2011 Nico bauhaus

(80 Jahre) zurück in die Zukunft


Mittlerweile wohnen wir schon ein Jahr in unserem Haus und sanieren nach und nach die einzelnen Räume. Für uns stellen sich immer Fragen: Machen wir alles richtig, wie sanieren wir und vor allem wie machen wir aus unserem Haus etwas besonderes?

Beim Haus(um)bau kann man beliebig viel Geld ausgeben. Leider steht uns dieses nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund schauen wir sehr genau, wo wir unser Geld investieren. Wichtig ist uns zum einen die nachhaltige Sanierung mit naturnahen Materialien. Leider sind das eher die „inneren Werte“ des Hauses, welche sich „nur“ im Wohnklima wiederspiegeln.

Zum anderen wollen wir aber auch einen Augenmerk auf die Äußerlichkeiten des Hauses legen. Klar spielen dabei Wände, Fußböden, Farben und Formen eine Rolle. Aber darauf achtet auch jeder, es ist also kaum etwas besonders. Das Problem ist also: Was ist denn wirklich etwas besonders?

Wir haben also den Schuh umgedreht, und die Frage gestellt, was das normalste im Haus ist? Was ist so sehr Standard, dass wir gar nicht darüber nachdenken wenn wir es nutzen, dass wir es eigentlich gar nicht wahrnehmen? Wenn wir es schaffen, dieses in den Mittelpunkt zu rücken, dann können wir es auch schaffen einen bleibenden Augenblick, also etwas besonderes zu schaffen.

Es hat eine ganze Weile gedauert, aber nach etwas Beobachtung sind wir auf die Elektrik im Haus gekommen. Es ist ganz klar, wenn wir den Lichtschalter betätigen geht das Licht an. Wenn wir den Stecker in die Steckdose stecken, dann haben wir Strom. Wir nutzen Taster und Steckdosen, ohne es zu bemerken und halten diese Infrastruktur für absolut normal. Beste Voraussetzungen also, um hier nach visueller und haptischer Optimierung zu suchen.

Danach ging alles ganz schnell, denn diverse Hersteller, Versandhändler und auch unser Elektriker des Vertrauens haben verschiedene Angebote für Kunden wie uns. ;) Die Wahl für uns ist (klar bei einem Haus aus den 30er Jahren) auf die Berker Bauhaus Serie 1930 gefallen.

Immerhin vier Wochen mussten wir dann noch warten, um in der Zeit 80 Jahre zurückzugehen. Mittlerweile aber, sind unsere neue Errungenschaften fachmännisch installiert und erwarten unsere teils erstaunten Besucher.

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